6 Tipps für den erfolgreichen Einstieg in die Familienforschung

Posted by Juliana Szucs on February 5, 2016 in Germany, Research

As we expand globally, Ancestry is committed to offering our educational content in multiple languages so we’re beginning to offer several of our most popular blog posts in German. This post below is available in English and can be found here.

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Wenn man ganz neu mit der Arbeit an einem Familienstammbaum beginnt, möchte man am liebsten sofort loslegen und einfach nur neue Namen hinzufügen. Ihr Stammbaum erhält jedoch festere Wurzeln, wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen. 
family holding tree seedling

  1. Beginnen Sie bei sich selber. Vermutlich finden Sie sich selber längst nicht so spannend wie ferne Vorfahren aus längst vergangenen Zeiten, aber Sie sind nun einmal der Ausgangspunkt für Ihren Stammbaum. Und für Ihre Nachfahren werden Sie irgendwann der ferne Vorfahr aus vergangenen Zeiten sein. Welche Erinnerungsstücke haben Sie? Schauen Sie sich alle Aufzeichnungen und Urkunden an, die Sie von Ihrer Familie haben, und suchen Sie nach Hinweisen auf entferntere Familienzweige. Erfassen Sie Geschwister, Cousins, Tanten, Onkel und angeheiratete Teile der Familie. Überlegen Sie, mit welchen Verwandten Sie als Kind zusammengetroffen sind. Auch diese können Sie in den Stammbaum einfügen. Was Sie über diese Verwandte wissen, können Sie in Ihrem Online-Stammbaum festhalten.
  2. Reden Sie mit Ihren Verwandten. Jetzt. Die Mitglieder unserer Familie sind unsere wertvollsten und vergänglichsten Ressourcen. Finden Sie heraus, was sie wissen und welche Unterlagen über die Familie sie noch haben. Welche Geschichten wissen sie zu erzählen? Wenn Sie eine Geschichte von verschiedenen Mitgliedern Ihrer Familie hören, vergleichen Sie die Versionen. Sie wissen nicht recht, welche Fragen Sie stellen können? Sie können sich von uns kostenlos Interviewfragen herunterladen, die Ihnen beim Einstieg helfen.
  3. Verschaffen Sie sich einen Überblick über vorhandene Unterlagen. Fragen Sie Ihre Verwandten, ob sie noch Briefe, Zeitungsausschnitte, Todesanzeigen, Fotoalben, Poesiealben, Orden, Fotos (auch die Anmerkungen auf der Rückseite sind wichtig!), Postkarten, Bibeln, Tagebücher, Einbürgerungsurkunden oder sogar Familienerbstücke mit Gravuren haben. Erstellen Sie eine ausführliche Übersicht, wer was besitzt, und bitten Sie um Fotokopien oder Fotos von allen erfassten Gegenständen. Dank der modernen Technik lassen sich Fotos mit E-Mail und Smartphones heutzutage ganz einfach verschicken.
  4. Machen Sie Ihr Vorhaben in der Familie bekannt. Nehmen Sie persönlich oder auch über soziale Medien, beispielsweise Facebook, Kontakt zu entfernten Verwandten auf. Teilen Sie ihnen mit, dass Sie an der Familiengeschichte arbeiten, und erkundigen sich, ob sie noch andere Verwandten kennen, die dazu forschen oder geforscht haben. Vielleicht ist ja jemand in der Familie schon weiter als Sie.
  5. Notieren Sie Ihre Quellen. Achten Sie beim Zusammentragen von Informationen unbedingt darauf, sich die Quellen zu notieren. Sie müssen davon ausgehen, dass Sie früher oder später auf widersprüchliche Angaben stoßen. Wenn Sie sich notiert haben, von wo Ihre Angaben stammen, können Sie leichter beurteilen, welche Version korrekt ist.
  6. Polieren Sie Ihre Geographiekenntnisse auf. Beschäftigen Sie sich mit den Orten, an denen Ihre Vorfahren gelebt haben. Wenn Sie mit der Geographie und der Geschichte dieser Orte vertraut sind, hilft Ihnen das bei den weiteren Nachforschungen. Sie können historische Landkarten auch online ansehen. Zu sehen, wie die Wohnorte Ihrer Vorfahren zu deren Zeit waren, kann äußerst hilfreich sein. Verschaffen Sie sich Zugang zu historischen Landkarten, da sich Straßennamen und Landesgrenzen im Laufe der Zeit geändert haben können.

 

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